IT-Talk Medizin trifft Technologie: Wie Gesundheitsdaten Klinik, Forschung und Innovation verbinden
Das Gesundheitswesen produziert täglich riesige Mengen an Daten – doch sie liegen meist in Form von Arztbriefen, Befunden und Bildberichten vor. Diese dokumentenzentrierte Sicht erschwert es, dieselbe Information aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten: dem Verlauf einer Erkrankung über Jahre (Patient Journey), der Entwicklung eines einzelnen Tumors oder der Auswertung über ganze Patientenkohorten hinweg für die Forschung.
Mit dem Standard FHIR (Fast Healthcare Interoperability Resources) entsteht das Fundament, um medizinische Information strukturiert, interoperabel und mehrfach nutzbar zu machen. Entscheidend ist dabei: Es reicht nicht, einzelne Use Cases umzusetzen – wir müssen Konzepte entwickeln, die langfristig tragen und der Komplexität von medizinischen Daten gerecht werden.

Der Referent Johannes Kast (CTO) der Mint Medical GmbH gibt Einblicke in die aktuelle Entwicklung der Digitalisierung im Gesundheitswesen. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie strukturierte Informationen bereits in der klinischen Routine entstehen – dort, wo sie für Diagnose und Therapie gebraucht werden. Auf dieser Grundlage lassen sich dieselben Informationen anschließend nach den FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interoperable, Reusable) auch für die medizinische Forschung nutzbar machen: Versorgung und Sekundärnutzung als zwei Perspektiven auf dieselbe Datenbasis.
Euch erwarten:
- Einblicke in die Digitalisierung des Gesundheitswesens
- Verständnis für FHIR und moderne Datenmodelle in der Medizin
- Praxisnahe Beispiele aus Forschung und klinischem Alltag
- Wissen, Erfahrungen und Q&As
- Karrierechancen: Entdeckt, welche Möglichkeiten sich bei Mint Medical für Euch ergeben!
Referent:innen
Johannes Kast, Dipl.Inf.
Director R&D, Mint Medical GmbH
Übersicht
Table
Datum | Dienstag, 05.05.2026 18:00 -19:00 Uhr |
Ort | ONLINE, Teilnahmelink wird nach Anmeldung zugestellt |
Anmeldung
Eine Anmeldung ist auch per Email an simone.lasser@uni-heidelberg.de möglich.